PILATES - ganzheitliches Gesundheitstraining

Studien belegen positive Auswirkungen von Pilates auf die Gesundheit

Das Pilates Training führt nachweisbar zu Verbesserungen bei Rückenschmerzen, Fehlhaltungen, allgemeiner Muskelschwäche und Koordination, Beckenbodendysfunktion, Osteoporose aber auch bei Stress und innerer Unruhe.

Durch eine gezielte Übungsabfolge und kontrollierte Bewegungsausführung kann die körperliche Leistungsfähigkeit – Kondition, Konstitution, Technik, Mentale Fitness - individuell trainiert und verbessert werden.

 

Pilates verringert Rückenschmerzen

Valerie Gladwell, Samantha Head, Martin Haggar und Ralph Beneke untersuchten in ihrer Studie „Does a Program of Pilates Improve Chronic Non-Specific Low Back Pain“ 2006 die Wirkung modifizierter Pilates Übungen bei PatientInnen mit chronischen Rückenschmerzen. Das Ergebnis: Der allgemeine Gesundheitszustand, die Körperwahrnehmung und die Sportfunktion wurden besser. Dadurch nahmen die Rückenschmerzen ab.

 

Sureeporn Phrompaet, Aatit Paungmali, Ubon Pirusan und Patraporn Sitilertpisan kamen bei ihrer Untersuchung „Effects of Pilates Training on Lumbo-Pelvic Stability and Flexibility“ 2010 zu dem Schluss, dass Pilates die Beweglichkeit verbessert und die Bewegungskontrolle des Rumpfes und des Beckens fördert. Außerdem beuge Pilates sogenannten axialen muskuloskelettalen Verletzungen und Fehlhaltungen vor.

 

Pilates verbessert die Tiefenstabilität und Beckenbodenfunktion

2008 wiesen Irit Endleman und Duncan J. Critchley in ihrer Studie „Transversus abdominis and obliquus internus activity during pilates exercises: measurement with ultrasound scanning“ nach, dass klassische Pilates Übungen, beispielsweise die Hundred, Roll-up und Leg Circles die querverlaufenden Bauchmuskel (Muskulus Transversus Abdominis) und den inneren schrägen Bauchmuskel (Muskulus Obliquus Internus Abdominis) aktivieren.

 

Auch Lee Herrington und Rachel Davies beschäftigten sich 2003 in ihrer Arbeit „The influence of Pilates training on the ability to contract the Transversus Abdominis muscle in asymptomatic individuals“ mit dem querverlaufenden Bauchmuskel. Sie verglichen 36 beschwerdefreie ProbandInnen. Zwölf trainierten Pilates sechs Monate lang, zwölf absolvierten ein gewöhnliches Bauchmuskeltraining, zwölf trainierten gar nicht. 83 Prozent der Pilates Gruppe konnten am Ende den Transversus abdominis kontrahieren und zeigten eine verbesserte Beckenkontrolle im Lendenbereich.

 

Carolyn F. Watson untersuchte in ihrer 2006 veröffentlichten Dissertation mit dem Titel „The effects of Pilates training on the function of the transversus abdominis“ ebenfalls den querverlaufenden Bauchmuskel. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein zweimal pro Woche praktiziertes Pilates Training auf der Matte und mit dem Reformer in einem Zeitraum von zehn Wochen die Funktion dieses Muskels deutlich verbessert.

 

Die Physiotherapeutinnen Hannah Wagner und Stella Stein untersuchten 2012 die Effizienz eines achtwöchigen Pilates Trainings, wenn PatientInnen unter einer Beckenbodendysfunktion leiden. "Stellt das Pilates Konzept bei Beckenbodendysfunktion eine effektive Folgetherapie nach initialer Physiotherapie zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolges dar?" Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich bei der Mehrzahl die Beckenbodenmuskulatur nach dem Pilates Training verbesserte. Außerdem nahm die Inkontinenz ab, was zu einem größeren Wohlbefinden führte.

 

Pilates hilft bei Osteoporose

Nurten Küçükçakır u.a. kamen 2013 in ihrer Studie "Effects of Pilates exercises on pain, functional status and quality of life in women with postmenopausal osteoporosis" zum Ergebnis, dass Pilates Übungen eine sichere und effektive Behandlungsalternative für die Lebensqualität von Patientinnen mit postmenopausaler Osteoporose sein kann.

 

Pilates reduziert Stress und verbessert die Schlafqualität

Caldwell u.a. zeigten 2009 in ihrer Studie "Effect of Pilates and Taiji Quan Training on Self-Efficacy, Sleep Quality, Mood, and Physical Performance of College", dass sich das Wohlbefinden und die Schlafqualität durch Pilates verbessern kann.

 

 

 

Links zu den Pilates Studien und Forschungsergebnissen

„Die Steigerung der Aktivierung des Musculus Transversus Abdominis durch Pilates-Training“ 2007

„Effects of Pilates Training on Lumbo-Pelvic Stability and Flexibility“ 2010

"Transversus Abdominis and Obliquus Internus Activity During Pilates Exercises: Measurement With Ultrasound Scanning" 2008

„Does a Program of Pilates Improve Chronic Non-Specific Low Back Pain“ 2006

„The influence of Pilates training on the ability to contract the Transversus Abdominis muscle in asymptomatic individuals“ 2003

"The relation between the transversus abdominis muscles, sacroiliac joint mechanis and low back pain" 2002

"Stellt das POLESTAR Pilates™ Konzept bei Beckenbodendysfunktion eine effektive Folgetherapie nach initialer Physiotherapie zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolges dar?" 2012

"Effects of Pilates exercises on pain, functional status and quality of life in women with postmenopausal osteoporosis" 2013

"Effect of Pilates and Taijii Quan training on self-efficacy, sleep quality, mood, and physical Performance" 2009

 

Quelle: http://www.pilates-verband.at/pilates/pilates-studien/